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Gute Gedanken für diesen Tag

Licht am Ende des Tunnels

Ich habe für den 50. und letzten Artikel der Reihe „Gute Gedanken für diesen Tag“ eine Überschrift gewählt, die drei Elemente in ein Bild zusammenfasst: 1. in unangenehmer Dunkelheit unterwegs sein zu müssen, 2. berechtigte Gründe zur Hoffnung haben zu dürfen und 3. noch nicht so genau zu wissen, wann das Ende des Tunnels erreicht sein wird.

Betrachten wir heute das „2.“ – „Licht in Sicht“.

Dieses Licht begegnet uns nicht nur als Ende der Enge und als Wiedereintritt in einen etwas veränderten Alltag, sondern auch schon als Lichtblick auf unserem Weg. Wir haben auch im Tunnel manche Erkenntnisse gewonnen:

  • Wir sind viel angreifbarer und in vielen unserer Lebensbezüge anfälliger und verletzbarer als wir dachten.

  • In Deutschland funktionieren die staatlichen und sozialen Institutionen bei aller berechtigten Kritik viel besser als in sehr sehr vielen andern Ländern.

  • „Systemrelevant“ für unsere Lebenswelt sind nicht nur Bankinstitute und Großfirmen sondern Schwestern und Pfleger, Kassiererinnen, Erzieherinnen, Verkäufer/innen und viele andere schlecht bezahlte Berufe. Hoffentlich bleibt ihnen nicht nur der spontane Dank.

  • Die Natur hat sich durch die Nebenwirkungen von Corona erholt. Sie gehört zweifellos zu den großen Profiteuren dieser Zeit der „eingesperrten“, entschleunigten Menschen.

  • Das Zeitalter der Digitalisierung bringt viele Chancen und Vorteile mit sich. Den direkten menschlichen Kontakt (z.B. zwischen Lehrer/in und Schüler/in) ersetzen die digitalen Medien auf Dauer nicht.

  • Welche Beobachtungen haben Sie gemacht? Welche Erkenntnisse haben Sie in dieser Zeit gewonnen?

  • IMG 20200419 WA0002 1Für mich war auch wichtig: Glaube und Gemeinde bewährten sich in diesen „schrägen“ Zeiten und lebten in alternativen Formen neu auf. Das Telefon, der Emailkontakt, you tube, Whatsapp, Briefe und Zoom haben uns dabei geholfen. „Kirche“ geschah zu Hause und in der Familie. In diesem Bemühen habe ich gerne auf eine Zeichnung geschaut, die mir eine Kirchenvorsteherin zusandte:

Szene: Gott und der Teufel unterhalten sich – allerdings auf englisch.

Der Widersacher sagt: „Mit Covit 19 habe ich in jedem Land deine Kirche geschlossen“.

Darauf Gott: „ Im Gegenteil, ich habe (in dieser Zeit) in jedem Haus eine Kirche eröffnet“.

Dies ist der letzte Beitrag zu den „ Guten Gedanken für diesen Tag“. Fünfzig Gedanken sind es geworden. Zusammen mit Ihren guten Gedanken sind es dann so viele, dass sie leicht für zwei Monate reichen werden.

Auch im Namen meiner Mitschreibenden bedanke ich mich für Ihr Interesse und alle ermutigenden Rückmeldungen. Morgen beginnen - mit hoffentlich vielen guten Gedanken für diese Tage - die Gottesdienste in unseren Kirchen wieder.

Pfarrer Winfried Stahl